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Realismus
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Realismus

Der Realismus [zu lateinisch lat. realis: die Sache betreffend; res: Sache, Ding] bezeichnet in der Kunstgeschichte eine Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa einsetzende neue Kunstauffassung, die sich gegen die historisierenden und idealisierenden Darstellungen des Klassizismus und der Romantik wandte. Insbesondere die Maler suchten ihre Sujets nunmehr ausschließlich in der fassbaren Welt. In Frankreich trat die sogenannte Schule von Barbizon um 1850 für eine Landschaftsmalerei ein, die im Freien entstand; der französische Maler Gustave Courbet, der den Begriff „Realismus“ als Stilphase innerhalb der europäischen Kunst des 19. Jahrhunderts 1855 prägte, als dieser auf der Pariser Weltausstellung über dem Pavillon mit seinen Werken die programmatischen Worte „Le realism G. Courbet“ anbrachte, propagierte in den 1860er Jahren eine Kunst, die sich aus sichtbaren Dingen zusammensetzen und nicht in der Vorstellung entstehen solle. Die Künstler fanden ihre Sujets insbesondere auch in den neuen Errungenschaften ihrer Zeit; so basierte das Gemälde Das Eisenwalzwerk (1872–1875) von Adolph Menzel auf intensiven und in zahlreichen Skizzen und Studien festgehaltenen Recherche in einer schlesischen Eisenhütte. Wichtige Vertreter des Realismus im 19. Jahrhundert waren unter anderen auch Honoré Daumier (1808–1879), Jean-François Millet (1814–1875) oder Ilja Repin (1844–1930).

Ausgewiesene Tendenzen

Der Begriff realistisch wird in den Künsten auch in einer allgemeinen Bedeutung geführt, um Darstellungen, die - unabhängig von ihrer Intention - ihre Vorbilder in der Wirklichkeit suchen. Neben den symbolischen, ornamentalen und formalistisch-abstrakten künstlerischen Ausdrucksformen waren die meisten Kunstwerke, die vor dem 20. Jahrhundert seit der Antike geschaffen wurden, „realistisch“ im alltagssprachlichen Sinne des Wortes.

Akademischer Realismus

Der „Neoklassische Realismus“ (manchmal auch „klassischer Realismus“ genannt) bezeichnet den westeuropäischen Kunststil von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zum frühen 19. Jahrhundert, der auf die Schönheitsideale der Antike zurückging und sich am Stil der antiken griechischen und römischen Kunst orientierte. Dieser Klassizismus genannte Stil wurde an den großen europäischen Kunstakademien (z. B. an der École des Beaux-Arts in Paris) perfektioniert und erreichte als „Akademischer Realismus“ seinen Höhepunkt im 19. Jahrhundert in Russland, Deutschland, Italien, England und Frankreich. Thematisch nahm er Bezug auf die Arbeitswelt, künstlerisch auf eine möglichst objektive Wiedergabe dieser Alltagswelt. Wichtige Vertreter in Deutschland waren u.a. Wilhelm Leibl, Adolph Menzel und Hans Thoma. Die Maler des akademischen Realismus malten bevorzugt geschichtliche und mythologische Themen. Bekannte Vertreter dieses Stils sind z. B. William Adolphe Bouguereau oder Jean-Léon Gérôme.


 
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