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Unser kleines Nachschlagewerk für Sie

Da sind 178 Einträge in diesem Glossar.
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S

Term Definition
Säge
Mit dem Hobel wichtigstes Werkzeug des Schreiners. Für verschiedene Arbeiten wurden unterschiedliche Typen entwik­kelt. Die Handsägen werden in gespannte und ungespannte Sä­gen unterteilt. Es gibt Schlitz-, Absetz-, Schweif-, Gehrungssä­gen, ferner Fuchsschwanz-, Fein- und Stichsägen. Neben diesen Handsägen wurden im Lauf der Zeit auch unterschiedlich große Sägemaschinen entwickelt: 1322 entstand in Augsburg die erste Sägemühle, womit die Herstellung dünner Bretter möglich wur­de. Ebenfalls in Augsburg erfand der Tischler Renner im 16. Jh. die Feinsäge, zur Herstellung feinerer Furnierhölzer. Daneben gibt es neuerdings die Band-, Kreissägen usw.
Schälfurnier
Seit dem 19. Jh. wird Furnierholz nicht mehr ge­sägt, sondern vom sich drehenden Stamm »abgeschält«. Dadurch wurde es möglich, die Furnierstärke sehr zu reduzieren (Schäl­furnier bis zu 0,05 mm Feinheit).
Schaukelstuhl
Ein bequemer, durch gebogte Kufenfüße schaukelnd zu bewegender Armlehnstuhl. Seit der Biedermeier­zeit bekannt, wurde er durch den Produzenten Thonet zunächst in Europa, dann besonders in Amerika sehr beliebt.
Schreibkommode
Im späten 18.Jh. aufkommende Kommo­de, deren oberste Schublade herausgezogen, mit herunterklapp­barem Vorderteil als Schreibplatte diente. Später wurde anstelle der Klappschublade ein kleiner Aufbau mit schräger Schreib­klappe hinzugefügt.
Schreibschrank
Auch Aufsatzsekretär (Tabernakelschrank) mit kommodenartigem Unterteil und giebelbekröntem Aufsatz (mit Schließfach und Schüben). Dazwischen ist ein mit kleinen Schubfächern versehenes Mittelteil eingeschoben, dessen Puh­deckel als Schreibklappe heruntergeklappt werden kann. Im frü­hen 18. Jh. in England geschaffen, wurde er zum meist verbreite­ten Möbel in Deutschland. Besonders in Würzburg, Mainz und Dresden wurde es zum Prunkmöbel ausgebildet. In seiner Zeit wurde es Trisur genannt.
Secretaire a cylindre
In Deutschland haben die in der Mitte des 18. Jhs. entstandenen frühesten Beispiele einen Halbzylinder als Rollverschluß. Bei späteren in Frankreich entwickelten Exem­plaren bewirkte das Zurückschieben des Zylinders gleichzeitig das Vorrücken der Schreibplatte (siehe Zylinder- oder Rollsekre­tär).
Secretaire a deux (a trois) corps
Zweiteiliger bzw. dreiteiliger Aufsatzsekretär
Secretaire en armoire
Hochrechteckiger Schreibschrank mit zweitürigem Unterteil. In der Mitte senkrechte, herausklappbare Schreibplatte, dahinter reiche Inneneinrichtung. Oben als Ab­schluß Schublade. Dieser um 1760 in Frankreich ausgebildete Grundtyp war in nur geringfügig abgewandelter Form bis ins Biedermeier gebräuchlich (siehe Klappsekretär).
Secretaire en pente
Um 1730 in Frankreich aufgekommener Pultschreibtisch mit schräger Schreibklappe.
Servante
Kleiner, zum Servieren gedachter Beistelltisch.
Side-board
(Side-table) Niedrige, englische Kredenz (Kre­denztisch) des 16.Jhs.
Signaturen
Mit dem Namen des Schreiners signierte Möbel kommen selten vor. Nur in Paris war im Barock das Signieren üblich (siehe unter Ebenist).
Silbermöbel
Bereits das Testament Karls des Großen erwähnt Silbermöbel. Um 1700 ließen sich verschiedene europäische Höfe in Augsburg Tische und Stühle aus massivem Silber arbei­ten. Von Anfang an zog man dabei die Möglichkeit in Betracht, sie in Notzeiten wieder einschmelzen zu können - ein Schicksal, dem nur wenige dieser Möbel entgangen sind.
Sofa
Ende des 17. Jhs. unter türkischem Einfluß aufgekomme­nes Sitzmöbel mit Arm- und Rückenlehne. Für bis zu sechs Per­sonen ist das Sofa meist breiter als das Canape. 183, 445-448 Spätbarock
Spindler, Johann Friedrich
(gest. nach 1793) Einer der bedeu­tendsten Ebenisten. 1754 mit seinem jüngeren Bruder Heinrich Wilhelm in Bayreuth tätig, wo er Möbel für das neue Schloß ar­beitete; die durch meisterliche Marketerie und Bronzen im fran­zösischen Stil auffallen. Seit 1762 in Berlin, wo er mit seinem Bruder Kommoden, Schränke und Tische für das Neue Palais in Potsdam schuf, die sich durch kühne Umrisse und vorzügliche Marketerie in holzfremdem Material auszeichnen.
Splintholz
Randteile des Holzstammes, die das Kernholz um­geben.
Stech- und Stemmeisen
Damit wurden Nut, Schlitz u. ä. aus­gehoben sowie Vertiefungen für eingelassene Beschläge und Schlösser ausgestemmt.
Stein- und Marmormöbel
Bereits bei den Römern wurden Möbel aus Stein gefertigt. Später wurde dieses Material fast aus­schließlich für höfische Gartenmöbel verwandt.
Stilmöbel
Möbel die zu einer späteren Zeit im Stil, d. h. mit den stilistischen Merkmalen einer früheren Epoche - in diesem Stil­gefertigt sind
Stuhl (bzw. Sessel mit Armlehnen)
Stuhl (bzw. Sessel mit Armlehnen) Das wichtigste von allen Sitzmöbeln. Im Mittelalter war er Ehrensitz (siehe Faltstuhl und Kastensitz ). Den Stuhl mit vier gedrechselten Beinen, wovon die hinteren in die Lehne übergehen, hat die italienische Frührenais­sance ausgebildet. Im 16. Jh. begann man diese Möbel durch ver­zierte Füllbretter zu verzieren, und gegen Ende des Jahrhunderts wurden sie leichter gestaltet. Im 17. Jh. kam die Polsterung von Sitz- und Armlehnen auf. Um 1700 entwickelte man neue, bequemere Sesseltypen. Farbige Bezüge (Beauvais) spielten eine immer größere Rolle neben dem Schnitzwerk des Rahmens. Im Rokoko löste man das Pfostenwerk in ein ornamental geschwun­genes Gestell auf. Vorbildliches an praktischen Sitzmöbeln lei­stete im 18. Jh. England, das durch die Stichwerke seiner Möbel­künstler Chippendale, Hepplewhite, Adam und Sheraton star­ken Einfluß auf den Kontinent ausübte. Im letzten Drittel des 18. Jhs. setzten sich auch auf dem Kontinent klare, geschlossene Formen durch. Um 1800 griff man auf antike Sitzmöbel zurück, während das Biedermeier wieder bequeme Stuhlformen entwik­kelte, wozu auch der Schaukelstuhl gehörte.
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