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L

Term Definition
Lackarbeiten
Wurden im 17. und 18. Jh. aus Ostasien importiert. Sie tragen zur Entstehung der europäischen Chinamode (Chinoiserien) bei. Gleichzeitig begann man, ostasiatische Lackarbeiten auch nachzuahmen. Ihre Blüte erlebte die europäische Lackkunst im 18. Jh.; so wurden in Amsterdam Kabinettschränke in Schwarz und Gold gefertigt. London wurde für sein leuchtendes Englisch-Rot berühmt, außerdem bemalte man in England Eisenblechgeschirre mit Lackmalerei. Venedig arbeitete farbig lackierte Rokoko-Kommoden. Bekannt waren auch die Gebrüder Martin (Vemis Martin) in Paris mit ihrer Lackkunst auf Papiermache und in Dresden der hervorragende Lackkünst¬ler Martin Schnell durch einen besonderen RotlackSchreibschrank. In Braunschweig pflegte Stobwasser die Lackmalerei auf Papiermache für Dosen.
Lackmöbel
Im Zuge der Chinamode wurden bevorzugt auch rohe Möbelstücke mit in Lösungsmitteln und Bindemitteln gelö­sten Lacken bemalt. Bei richtiger Anwendung erhielt das Mobi­liar damit einen farbig glänzenden, dauerhaften überzug. Mit der übernahme der Technik wurden meist auch asiatische Or­namente und Bildmotive nachgeahmt (siehe Lackarbeiten). Lisene Flache, senkrechte, meist schmale Wandvorlage zur Gliederung einer Fläche.
Louis-Philippe-Stil
Nach Louis Philippe, dem Bürgerkönig (183~-1848), benannter französischer Stil, der wieder Rokoko­formen des 18. Jhs. - wie anschließend der Historismus - auf­greift. In Deutschland entspricht ihm zeitlich der Biedermeierstil.
Lüneburger Schrank
Um 15°° in Lüneburg entstandener spätgotischer Schrank. Bis ins 17. Jh. blieb er vor allem in Schleswig-Holstein beliebt. Man nennt ihn auch Schenkscheibe oder Schenkschieve. Zwischen den zweitürigen Ober- und Un­terteilen befindet sich eine von Eisenstäben gehaltene Klappe. Dadurch ähnelt er den späteren Aufsatzsekretären. Die Schenk­schieve dient wie der Stollenschrank zum Aufbewahren und An­richten des Geschirrs. Die schönsten Beispiele sind mit ge­schnitzten biblischen Szenen dekoriert.
Lüneburger Truhe
Sie besteht aus vier Eckstollen mit einge­nuteten Eichen-Brettern. In Niedersachsen vom 13. Jh. bis ins 16. Jh. in gleichbleibender romanischer Konstruktion verbreitet.
Luxus-Möbel
Über den reinen Gebrauchswert gehendes Mö­bel, das vor allem der Repräsentation diente. Die Stollenschränke werden daher als erste Luxusmöbel bezeichnet. Meist sehr aufwendig ausgestattet.
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