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Term Definition
Faltstuhl
Mittelalterlicher Stuhl; Form und Name stammen vom römischen faldistorium (Sitz des Consuls und der Prätoren). Im Mittelalter repräsentativer Sitz für Fürsten und geistliche Würdenträger. Besteht aus zusammenklappbaren Kreuzstä¬ben, die oben und unten durch Querhölzer verbunden sind. An den oberen sind die Tragegurte und die Ledersitzfläche befestigt (früheste Beispiele 13. Jh.). Die italienische Renaissance bildete ihn zum Faltsessel mit Arm- und Rückenlehne und meist nicht mehr beweglichem Sitz aus. In Deutschland wurde der Faltstuhl auch als »Lutherstuhl« bezeichnet.
Faßmaler
Der Meister, der Holzskulpturen, aber auch wertvolle »gefaßte« Möbel bemalt und vergoldet (siehe Fassung). Fassung 1. Bemalung bzw. Vergoldung von Skulpturen und Möbeln, wobei als Malgrund eine Schicht aus Kreide oder Gips dient. 2. Außerdem versteht man darunter einfassende Metallbeschläge auf Möbeln und bei Kunstgewerbe.
Fauteuil de bureau
Schreibtischsessel des 18. und 19.Jhs., wobei die halbrunde Rückenlehne in die Armstützen übergeht.
Fenstersofa
(engl. window-stool) Sofa ohne Rückenlehne mit schrägen Armlehnen.
Feston
Girlande, Gehänge aus Blumen und Früchten, oft von Bändern umwunden, deren Enden herabflattern. Beliebtes Schmuckmotiv klassizistischer Epochen, wie des Louis XVI und des Empire.
Fichtenholz
Langfaseriges Nadelweichholz, das nur für Bau¬ernmöbel, als Blindholz, für Innenteile wie Schubladen u. ä. Verwendung findet.
Filet
Gegeneinander gestellte helle und dunkle Furnierflächen.
Flachschnitt
Reliefverzierung spätgotischer Nadelholzmöbel in Süddeutschland und den Alpenländern. Das florale Ornament aus Bändern und Ranken wurde mit dem Geißfuß ausgestochen und dann mit dem Meisel ausgesprengt, manchmal bemalt.
Flammleiste
Wellige, profilierte Zierleiste, angeblich von dem Nürnberger Schreiner Hans Schwanhard im 16.Jh. erfunden. Vor allem als Einfassung bei den Kabinett- und Zierkästen des 17.Jhs. benützt (siehe Eger-Kassetten).
Fries
Schmaler Flächenstreifen, meist zur Abgrenzung oder Umsäumung einer Fläche (Borde, Bordüre).
Füllungen
Dünne Bretter, die mittels einer Nut in einen Rah¬men eingepaßt sind, so daß sie »arbeiten« können, ohne zu reißen (siehe auch Rahmenkonstruktion ).
Fuß- und Beinformen
Geschmack- und Modewandel in der Schreinerkunst haben unterschiedliche Fuß- und Beinformen entstehen lassen. Zu den gebräuchlichsten zählen: Baluster-, Birn-, Bocks-, Klauen-, Kugel-, Kufen-, StoIlen-, Vierkant-, Voluten-, Wangen- und Zargenfüße, bzw. -beine. Die geschweiften Beine sind beispielsweise für das Spätbarock, die Vierkantspitzfüße für den Louis-XVI-Stil charakteristisch. 158-166
Galle, Emile
(I846-I904) Kunstgewerbler in Nancy, der ne¬ben den weltbekannten Galle-Gläsern auch Möbel gefertigt hat. Diese hat er ebenso wie seine Gläser und Fayencen signiert. Seine Möbelerzeugnisse sind charakteristische Jugendstil-Schöpfungen.
Gehrung
Auf Gehrung geschnitten nennt man die Verbindung von zwei im rechten Winkel aneinanderstoßenden Brettern oder Leisten, deren Schnittkante im Winkel von 45 Grad verläuft.
Geißfuß I.
(frz. pied de biche = Rehbein) Möbelfüße des Ro¬koko, mehr oder weniger deutlich als » Bocksbein « zu erkennen, oft in einem deutlichen Huf endend. Im frühen I8. Jh. ersetzte er an Tischen und Stühlen den schweren Balusterfuß des Louis¬XIV -Stils. - 2. In der Schreinerei gebräuchliches Stechwerkzeug mit winkeliger Schneide zum Ausheben von Fugen.
Gekröpft
oder verkröpft nennt man ein über die senkrechte Gliederung herausragendes vorgezogenes Gesims.
Geldschnur
Ornamenten-Relief in Form von aufgereihten, gelochten Münzen, im Louis-XVI beliebt.
Gesims
Waagrechter, ausladender, meist profilierter Streifen in der Möbelkunst (Architektur), der ein Möbel horizontal gliedert. Auch als unterer oder oberer Möbelabschluß in einfacher oder gestufter, profilierter Form vorkommend.
Giebel
Dachförmiger Abschluß eines Möbels. »Gebrochen« nennt man den Giebel, wenn die Spitze abgeflacht ist. Bei dem »gesprengten Giebel« ist die glatte Dreieckform oben derart aus¬gespart, daß zwei seitliche Giebelspitzen entstehen, zwischen denen eine meist ornamental gestaltete Aussparung entstand.
Gobelins
So nennt man in Deutschland alle mit der Hand ge¬wirkten Bildteppiche. In Frankreich sind Gobelins nur die Er¬zeugnisse der» Manufacture des Gobelins«, die ihren Namen von dem Pariser Stadtteil hat, in dem sie sich befindet. Alle anderen nennt man »tapisseries«. In beiden Techniken wurden im I7. und I 8. Jh. gerne Sitzmöbelbezüge hergestellt.
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